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Dr. Hans-Jürgen Hartmann
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  Psychologische Schmerztherapie  
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Man unterscheidet zwischen akutem und chronischem Schmerz.

Akuter Schmerz dauert in der Regel nur eine begrenzte Zeit an und hat deutlich erkennbare Auslöser, wie z.B. eine Verletzung.

Bei chronischem Schmerz, wie z.B. chronischen Rücken- oder Kopfschmerzen, handelt es sich um länger anhaltende oder häufig wiederkehrende Schmerzen.

Weiterhin findet man bei chronischem Schmerz häufig keine eindeutigen organischen Schädigungen. Ist jedoch eine organische Schädigung dennoch feststellbar (Rheuma, Verschleißerscheinungen), so ist diese oft gar nicht oder nur schlecht behandelbar. Häufig steht die wahrgenommene Schmerzintensität in keinem direkten Verhältnis zu der festgestellten organischen Schädigung.

Bei akutem Schmerz steht die Behandlung der Ursache im Vordergrund.

Bei chronischem Schmerz treten durch diese Dauerbelastung psychosomatische Störungen auf. Die Betroffenen geraten in einen Teufelskreis von gesteigerter Muskelanspannung, Inaktivität und sozialer Isolierung, wobei sich die negative psychische Situation und der Schmerz gegenseitig hochschaukeln.

Eine psychologische Schmerztherapie soll diesem Teufelskreis entgegenwirken. Therapeutisch gibt es verschiedene Ansatzpunkte. Zunächst erhalten die Betroffenen Informationen zur Schmerzwahrnehmung und Schmerzverarbeitung. Anschließend werden individuelle Schmerzauslöser ermittelt und es wird nach Möglichkeiten gesucht, diese zu verhindern oder anders damit umzugehen. In der weiteren Behandlung setzt man an vier Ebenen an:

  • die körperliche Ebene

    Dem Teufelskreis zwischen Schmerz und Anspannung wird durch das Erlernen eines gezielten Entspannungstrainings entgegengewirkt. Dadurch tritt eine deutliche Schmerzlinderung ein.
  • die Verhaltensebene

    Soziales Rückzugsverhalten, mangelnde Aktivität und übermäßige Beschäftigung mit dem Schmerz wirken schmerzverstärkend. Therapieziel ist hier der Aufbau eines angemessenen Kontakt- und Sozialverhaltens, die Erhöhung der täglichen Aktivitäten und das Erlernen von verschiedenen Ablenkungsmethoden.
  • die Gedankenebene

    Negative Gedanken und Einstellungen, wie z.B. "gegen meinen Schmerz kann ich doch nichts tun" oder "mit Schmerzen bin ich nur ein halber Mensch" lösen Depressionen und Resignation aus und führen dadurch zu einer Schmerzverstärkung. Therapieziel ist hier, die schmerzbezogenen Gedanken und Einstellungen hinsichtlich ihrer Realitätsangepaßtheit zu überprüfen und ggf. zu verändern.
  • die Gefühlsebene

    Auch hier gibt es wieder einen Teufelskreis zwischen negativen Gefühlen (Angst, Depression, Resignation, Gereiztheit) und Schmerzen. Die Betroffenen lernen, diese negativen Stimmungen zu registrieren, zu verändern oder zu vermeiden.

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